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Fortbildungen

Das Erziehungsbüro Rheinland bietet Fortbildungen zu aktuellen Themen der Kinder- und Jugendhilfe an. Über Ihr Interesse an einer Teilnahme freuen wir uns. Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bei Frau Lydia Ulsperger, info@erziehungsbuero.de.

Tel. 0221/720 262 - 10.


MISSION POSSIBLE!

Eine Fortbildung in zwei Teilen.

Die Arbeit mit der Herkunftsfamilie in der Erziehungsstelle – Erfahrungen aus der Praxis
„Wie ich die Beziehung zu leiblichen Eltern aufbaue, gestalte und für die Erziehung nutze…“

Zu den Besuchskontakten gehen wir oft mit Bauchschmerzen. Dann sind wir dort und fühlen uns nicht wohl. Es läuft oft gar nicht so, wie wir uns das wünschen. Und dann haben wir mit den Nachwirkungen zu tun: Das Pflegekind ist durcheinander oder macht Ärger, Grenzen werden überschritten, Regeln verletzt.Es lohnt sich, die eigene Rolle zu reflektieren, über eigene Wünsche, Bedürfnisse und Befürchtungen nachzudenken. Über aktuelle Schwierigkeiten in der Erziehung. Über wichtige Erziehungsziele und wichtige Werte: An welchen Stellen können wir leibliche Eltern einbinden und Verantwortung für die Erziehung einfordern? Und damit uns als Pflegeeltern das Leben ein Stück leichter machen!

Teil 1:

  • Besuchskontakte aktiv gestalten

  • Welche Rolle gebe ich den leiblichen Eltern im System?

  • Wie ist die eigene Rolle?

  • Wie kann ich Loyalitätskonflikte entschärfen?

  • Wie baue ich eine sichere emotionale Beziehung auf?

Teil 2:

  • Vor und nach den Besuchskontakten zuhause

  • Wie gestalte ich die Kommunikation innerhalb der Pflegefamilie?

  • Wie sorge ich dafür, dass Bedürfnisse meines Pflegekindes gesehen werden?

  • Wie stärke ich die Identität des Kindes im gemeinsamen Gespräch über die leiblichen Eltern?

  • Bei welchen Themen im erzieherischen Alltag kann ich Unterstützung gebrauchen?                               

Termine: 16.02.2019 (Teil 1) und 04.05.2019 (Teil 2), jeweils 10.00 - 16.00 Uhr

Ort: EBR Köln, 5. Etage

Referentin: Christiane Haas


Deeskalationsmanagement vom Institut Pr Me Da

(konkrete Informationen erhalten Sie über den Download der Ausschreibung)

Termine: 16.03.2019 (Teil 1) und 17.03.2019 (Teil 2), jeweils 9.30 - 16.00 h

Ort: EBR Köln, 5. Etage

Referent: Daniel Horn


„Wir bauen eine richtig gute Bindung auf!“ - wie MARTE MEO uns dabei helfen kann

Unsere Kinder sind in ihrer Herkunftsfamilie oft wenig beachtet worden. Es fehlte die Feinfühligkeit, um die Signale des Kindes zu erkennen und auf Bedürfnisse angemessen zu reagieren. Die Kinder haben erlebt, dass sie keine richtige Beziehung zu ihren Eltern aufbauen konnten. Alle Anstrengung schien vergebens. Wie können wir den Lernprozess fördern, dass das jetzt anders ist?!

Die Niederländerin Maria Aarts hat für Kinder mit speziellen Bedürfnissen die MARTE MEO Methode entwickelt. Diese hilft, die Selbstwahrnehmung zu stärken, mehr Selbstwirksamkeit zu erleben und eine starke Bindung zu entwickeln. Wir schauen auf die Initiativen der Kinder. MARTE MEO heißt „aus eigener Kraft“. Die Methode ermöglicht es, Entwicklungsschritte nachzuholen und Fähigkeiten des (Selbst)Wahrnehmens, Benennens, zur Kooperation, Problem- und Konfliktlösung zu erwerben.

Termin: 10.05.2019, 10-16 Uhr

Ort: EBR Köln, 5. Etage

Referentin: Christiane Haase


Tiergestützte Therapie

Tiere können therapeutische Ziele auf ganz spezielle Weise unterstützen, denn sie wirken als „Mittler“ zwischen Kind, Therapeut und Umgebung. Sie sind unvoreingenommen, sie kümmern sich nicht um körperliche oder seelische Makel und nehmen ein Kind so an, wie es ist. Darüber hinaus bringen Tiere typische Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften mit, die beispielsweise das Verhalten, die Wahrnehmung und die Handlungsplanung des Therapie-Kindes positiv beeinflussen. Daher können Tiere auch für Kinder und Jugendliche, eingebunden in eine Therapie, im psychologischen, pädagogischen und sozialintegrativen Rahmen sinnvoll sein.

Für wen kommt die tiergestützte Therapie überhaupt in Frage? Welches Tier passt zu wem? Und weitere Fragen können besprochen werden.

Der Therapie Hund Sammy wird die Fortbildung mit Übungen begleiten.

Termin: 01.06.2019, 10-14 Uhr

Ort: EBR Köln, 5. Etage 

Referentin: Cornelia Schulz


Fortlaufend

Kollegiale Beratung ...

Traumapädagogik in der EST / SPLG

Die bei uns lebenden Kinder und Jugendlichen zeigen häufig Traumafolgeverhalten als Reaktion auf erlebte Gewalt in unterschiedlichster Form.

Traumapädagogik erklärt die Auswirkungen von traumatisierenden Erfahrungen auf das akute Erleben und alle Ebenen der Persönlichkeitsentwicklung und macht das Verhalten der Kinder so für uns verstehbar.

Im kollegialen Austausch erarbeiten wir traumapädagogisches Fachwissen und Methoden, mit denen wir die Kinderdabei unterstützen können, sich selbst zu verstehen und die Steuerung über das eigene Erleben, Fühlen und Handeln wiederzuerlangen.

Insbesondere werden die Erlangung einer hilfreichen Haltung sowie kreative und spielerische Instrumenten für die Schaffung eines sicheren Ortes, die seelische Stabilisierung, die Stärkung von Selbstwirksamkeit und Impulse für Verhaltensregulierungen im Mittelpunkt stehen

Tagungzeit: jeweils von 9.30 h - 11.30 h  Bitte erfragen Sie bei Interesse die aktuellen Termine bei Frau Ulsperger

Tagungssort:  C-Treff im Caritas-Zentrum, Bewersgraben 8 in Nideggen

Anmeldungen bitte per Mail an Markus Granrath: granrath@erziehungsbuero.de


Referentinnen und Referenten

Christiane Haase

Christiane HaasErziehungsstellenmutter mit zwei Söhnen (EBR), Fernsehjournalistin beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Magister Artium M. A. (Geisteswissenschaften), MARTE MEO Practitioner, z. Zt. in der Weiterbildung zur Systemischen Beraterin (DGSF)

Daniel Horn

Daniel HornEinrichtungsleitung einer Kindertagesstätte für die Johanniter Unfallhilfe, seit Januar 2019 Autoristierter Deeskalationstrainer bei ProDeMa, seit 2013-2018 interplementierung eines Deeskalationsmanagment in einer stationären Jugendhilfe.

Cornelia Schulz

Zertifizierte Therapiebegleithundeführerin, Wermelskirchen. Heilpädagogin, Motopädin und staatl. anerkannte Erzieherin. Seit 2012 mit Hund „Sammy“ zertifizierte Therapiebegleithundeführerin in Kindertagesstätte, Mototherapiepraxis und freiberuflich tätig. Weitere Tätigkeiten und Erfahrungen: Autismus-Therapie-Zentrum Rhein-Wupper, Frühförder- und Beratungsstelle der Lebenshilfe Bergisches Land

Markus Granrath

Markus GranrathDipl. Sozialpädagoge
Systemischer Supervisor und Organisationsberater (ifs)
Erziehungsstellenberater  (EBR)


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