> Über uns > - Fortbildungen

Fortbildungen

Das Erziehungsbüro Rheinland bietet Fortbildungen zu aktuellen Themen der Kinder- und Jugendhilfe an. Über Ihr Interesse an einer Teilnahme freuen wir uns. Wir bitten schriftlich um Ihre verbindliche Anmeldung  an Frau Lydia Ulsperger, info@erziehungsbuero.de.

Tel. 0221/720 262 - 10.


Kollegiale Beratung...

Traumapädagogik in der EST / SPLG

Die bei uns lebenden Kinder und Jugendlichen stellen uns, aber auch die Kita, die Schule etc., mit ihrem häufig traumabedingten Verhalten oft vor sehr große Herausforderungen. Den Spagat hinzubekommen, den Kindern den von ihnen so sehr benötigten Schutz und die seelische Stabilisierung zu bieten, gleichzeitig aber auch auf Verhaltensregulierungen hinzuwirken, kostet uns viel Kraft und bringt uns bisweilen an unsere Grenzen.

Unterstützung und Anregungen können wir von den KollegInnen erhalten, die ähnliche Situationen erlebt und bereits Erfahrungen im Umgang damit haben sammeln können.

Angereichert wird der kollegiale Austausch durch die Vermittlung von traumaspezifischem Fachwissen.

Folgende Termine bietet Herr Granrath jeweils von 9.30 h - 11.30 h  an:

Di., 26. Sept.

Di., 17. Okt.

Di., 21. Nov.

Di., 19. Dez.

Tagungsort:  C-Treff im Caritas-Zentrum, Bewersgraben 8 in Nideggen

Anmeldungen bitte per Mail an: granrath@erziehungsbuero.de


Traumapädagogischer Arbeitskreis:

Traumapädagogik in den Erziehungsstellen

Traumapädagogik erklärt wie kaum ein anderer pädagogischer Ansatz, wie Kinder und Jugendliche auf hohe Belastungen wie Gewalt, Vernachlässigung, sexuelle Gewalt, körperlichen oder emotionalen Missbrauch oder Verwahrlosung reagieren und warum sie Traumafolgestörungen entwickeln. Traumapädagogik erklärt diese Traumafolgestörungen, erläutert die Vorgänge im Gehirn hochbelasteter oder traumatisierter Menschen und macht ihr Verhalten besser verstehbar. So kann Traumapädagogik vermitteln, welche hilfreiche Haltung Sie einnehmen können und wie Sie traumatisierten Kindern helfen können, sich selbst zu verstehen. Gleichzeitig stellt die Traumapädagogik kreative, hoffnungsvolle und spielerische Methoden zur Verfügung, wie traumatisierte Kinder die Steuerung über das eigene Erleben, Fühlen und Handeln wieder übernehmen und ihre Selbstwirksamkeit erleben können. So verhilft sie auch den handelnden Pflegefamilien wieder zum Gefühl der Wirksamkeit.

Wir möchten in der kollegialen Beratung die verschiedenen Situationen aus Ihrem Alltag aufgreifen und in einem gemeinsamen Prozess reflektieren und nach Ideen und Lösungsansätzen suchen. Dabei ist ein Erfahrungsaustausch in Form von Anregungen und Erfahrungswerten gewünscht. Der traumpädagogische Arbeitskreis wird angereichert durch die Vermittlung von traumaspezifischem Fachwissen.

Folgende Termine bieten Herr Wedemann und Frau Spanger jeweils von 19.00 h - 21.00 h an:

Di., 26. Sept.

Di., 21. Nov.

Di., 19. Dez.

Tagungsort: in den Räumen des Erziehungsbüro Rheinland in Köln

Anmeldungen bitte per Mail an: spanger@erziehungsbuero.de


Trauma(pädagogik) – wie erkläre ich es meinem Kind?

In  der Traumapädagogik steht die Selbstwirksamkeit der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. Das traumatische Erlebnis können wir nicht unvergessen machen, aber wir können die Kinder und Jugendlichen dazu befähigen sich wieder selbstwirksam zu fühlen. Die Psychoedukation steht besonders im Bereich der Selbstbefähigung der Kinder im Mittelpunkt. Es kann hilfreich sein,  Kinder und Jugendlichen über ihr (traumatisches) Verhalten und Erleben aufzuklären, damit sie wieder Vertrauen, Sicherheit und sich Selbstwirksamkeit erleben können.

Was erwartet Sie an diesem Tag:

  • Was ist ein Trauma und wie entsteht ein Trauma?
  • Was genau verbirgt  sich hinter dem Begriff  „Traumapädagogik“?
  • Wie erkläre ich es meinem Kind?
  • Welche Methoden kann ich im Alltag anwenden?

Neben diesen Inhalten wird es auch Zeit für einen Austausch innerhalb der Gruppe geben.

Termin: 23.09.2017, 10–16 Uhr

Ort: EBR Köln, 5. Etage

Referent*innen: Guido Wedemann, Maike Spanger


„Die kleine Auszeit“

Selbst- und Gesundheitsfürsorge für Pflegemütter

(Achtung, dieses Angebot gilt nur EBR intern)

Pflegemüttern, die meistens die Hauptpflegeperson für die von uns betreuten Kinder und Jugendlichen sind, wächst immer wieder mal derWunsch nach einer Auszeit: dem Alltag entfliehen zu können, keine Termine zu haben, Kraft zu tanken und Zeit für sich zu finden. Auch in diesem Jahr freuen wir uns, Ihnen den Raum und den Ort bieten zu können, sich durch verschiedene Möglichkeiten der Entspannung, Bewegung, Kreativität und Ernährung inspirieren zu lassen, Neues zu entdecken und Altes wieder neu zu beleben. Kleine Achtsamkeitsübungen ausprobieren, sich in einer neuen Sportart oder bei einem schönen Spaziergang am Rhein bewegen, malen und Farben entdecken, gemeinsam schnibbeln und sich mit unserer Köchin über Rezepte austauschen oder sich auch mal entspannt in den gemütlichen Einzelzimmern zurückziehen, all dies können Sie in dem Wochenendseminar erleben und aufnehmen, um sich gestärkt und erholt wieder den Anforderungen des Alltags stellen zu können. Gesellschaftsspiele für ein gemütliches abendliches Beisammensein sind willkommen. Wir bitten um Verständnis, dass Interessentinnen, die in 2016 nicht dabei waren, in diesem Jahr den Vorrang haben. Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 13.09.17!

Termin: 10.11.2017 – 12.11.2017 (Beginn Freitag um 11 Uhr, Ende Sonntag um 14 Uhr)

Ort: Leverkusen-Hitdorf (mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie weitere Informationen)

Referentinnen: Margarete Braun, Maike Spanger


Pubertät und Sexualität bei Jugendlichen mit geistiger Behinderung

Jugendliche mit einer geistigen Behinderung erleben während der Pubertät die gleichen körperlichen und psychischen Veränderungen wie ihre Altersgenossen. Häufig verstehen sie jedoch die Zusammenhänge und die Bedeutung nicht.

Ihre Körper verändern sich und die sexuelle Reife setzt ein (erste Menstruation, nächtliche Samenergüsse, Lustgefühle...) Die Hormone spielen verrückt und die Gefühlswelt ist häufig sehr instabil.

Für die begleitenden Erwachsenen eine große Herausforderung.

  • Wie sollen die Pflegeeltern mit der häufig erlebten Diskrepanz zwischen der körperlichen Entwicklung und der Entwicklung der geistigen Fähigkeiten umgehen?
  • Wie mit dem fehlenden Wissen und Verstehen und dem mangelnden Austausch mit peers?
  • Wie mit der eigenen, sich verändernden Beziehung zu den Jugendlichen und auch den eigenen Unsicherheiten?

Für diese Themen und Fragen bietet die Fortbildung einen Raum, sowie Informationen und Austausch für betroffene Pflegeeltern 

Termin: 14.11.2017, 10-13 Uhr

Ort: EBR Köln, 5. Etage

Referentin: SabineTolkmitt


Übergänge und Krisen

Im Laufe des Lebens müssen alle Menschen Übergänge bewältigen, verbunden mit Unsicherheiten, kleinen und großen Krisen, sowie Abschieden. Es hat immer damit zu tun, dass es einen Übergang zwischen dem „Nicht- Mehr“ hin zu dem „Noch-Nicht“ gibt. Diese Übergänge, egal wie sie verlaufen, hinterlassen Spuren in unserer Biografie, helle und dunkle, zarte und kräftige, aber auch schillernde und bunte. 

Ich lade Sie herzlich zu diesem Tag ein, um sich mit folgenden Fragen zu beschäftigen:

  • Welche Erfahrungen gibt es mit eigenen Übergängen und denen Anderer?
  • Was kann bei Übergängen helfen, um auch aus Krisen einen Neubeginn zu gestalten?
  • Gibt es Rituale- altbewährte und neue

Was die Raupe das "Ende der Welt" nennt, ist für den Rest der Welt der Schmetterling. (Laotse)

Termin: 18.11.2017, 10-16 Uhr

Ort: EBT Köln, 5. Etage

Referentin: Heike Brüggemann


Referentinnen und Referenten

Guido Wedemann

Guido Wedemann_ReferentSozialpädagoge /Sozialarbeiter (B.A.), Traumafachberater / Traumapädagoge (DeGPT/BAG-TP), Erziehungsstellenberater 

Sabine Tolkmitt

Sabine Tolkmitt_ReferentinDiplompädagogin, Beraterin, Sexual- und Paartherapeutin mit gestalttherapeutischen und systemischem Hintergrund, Sexualpädagogin

Heike Brüggemann

Heike Brüggemann_ReferentinDipl. Sozialarbeiterin, Trauerberaterin, Systemische Beraterin, Psycho- Onkologin, SAFE®Mentorin, Psycho- Soziale Beraterin
Erzieherin

Maike Spanger

Maike Spanger_ReferentinDipl. Pädagogin, System. Therapeutin, Erziehungsstellenberaterin

Markus Granrath

Markus GranrathDipl. Sozialpädagoge
Systemischer Supervisor und Organisationsberater (ifs)
Erziehungsstellenberater  (EBR)


Unsere vergangenen Fortbildungen finden Sie zu Ihrer Information hier