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Kindern und ihren Fachpflegefamilien eine gute Perspektive geben

Als freier Träger der Jugendhilfe im Pflegekinderwesen begleiten wir Kinder und Jugendliche in Fachpflegefamilien, den sog. Erziehungsstellen, und Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften. Unsere Mission ist es, die Lebensperspektiven von Pflegekindern im Rheinland zu stärken, weil wir überzeugt sind, dass jedes Kind eine unterstützende Familie braucht.

Dies tun wir seit 1999 mit großem Engagement und Erfolg. Durch unseren ressourcenorientierten, individuellen pädagogischen Ansatz gelingt es uns gemeinsam mit den Familien, gute Lebensorte für Pflegekinder zu schaffen und weiterzuentwickeln. Wir sind stolz darauf, dass wir beinahe alle Pflegekinder bis zur Verselbständigung begleiten dürfen. Und sind erst dann zufrieden, wenn der Übergang in ein eigenständiges Leben gelungen ist.

Viele Kinder in unseren Erziehungsstellen erfordern eine besondere pädagogische Haltung und Unterstützung. Sie bringen frühkindliche Traumata, neurologische Schädigungen wie FASD oder andere sicht- und unsichtbaren Behinderungen mit. Um diesen Kindern mit ihren Herausforderungen in den Pflegefamilien gerecht zu werden, haben wir unsere Kompetenzen in Fachbereiche gebündelt und entsprechende Handlungskonzepte und kindgerechte Materialien entwickelt. So sorgen wir dafür, dass wir Familien gezielt beraten und unterstützen – und sich gleichzeitig unsere Familien untereinander vernetzen und empowern können, um dadurch handlungsfähig zu bleiben.

Unsere Fachbereiche sind:

Fachzentrum für Pflegekinder mit FASD Köln

Termine 2024

Leben, wie ich es kann – ein Seiltanz. Resilienz und Teilhabe in der Jugendhilfe bei FASD und Trauma.Anmeldung jetzt
Fachtagung am 16.-17. April 2024 des Erziehungsbüro Rheinland, Köln, mit seinen Fachzentren FASD und Trauma

Leben, wie ich es kann – ein Seiltanz.
Resilienz und Teilhabe in der Jugendhilfe bei FASD und Trauma.

Jeder Mensch, der schon einmal auf einem Seil balanciert ist, weiß, wie wackelig es werden kann. Sein Gleichgewicht zu finden und darauf zu vertrauen, dass der nächste Schritt gelingt – eine Herausforderung, die mit einer guten Portion Resilienz zu meistern ist.

Das Millimeterchen vorwärts
Familien mit Kindern mit unsichtbaren Behinderungen wie FASD und/oder Trauma haben im Alltag besondere Herausforderungen zu bewältigen. Für alle Beteiligten und insbesondere für die Betreuten selbst ist dies ein fortwährender Seiltanz. Daher beschäftigt sich diese Fachtagung des Erziehungsbüro Rheinland, Köln, mit seinen Fachzentren FASD und Trauma damit, wo und unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche ein Übungsfeld für ein möglichst selbständiges Leben finden. Wie kann das Millimeterchen vorwärts unterstützt, wie ein wackeliges Seil ausbalanciert werden, um Gleichgewicht und Zuversicht zu finden?
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(zu den konkreten Informationen zu den Fortbildungen)

29.02.2024 – Verstehen, Mitgefühl und Hilflosigkeit

06.06.2024 – wenn zum Trauma noch eine Behinderung kommt

Kinder haben das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause. Das schreiben die Vereinten Nationen in ihren zehn Grundrechten für Kinder fest.

Für Kinder und Jugendliche, die in ihrer Familie keine Sicherheit finden, bieten wir, das Erziehungsbüro Rheinland, eine individuelle Lösung. Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe betreuen wir Kinder und Jugendliche in Erziehungsstellen und in Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften.

Uns gibt es seit 1999. Unser Handeln ist getragen von einem ganzheitlichen humanistischen Menschenbild. Das heißt: Wir sind offen für ethnische, kulturelle, religiöse und soziale Vielfalt.

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